Neuigkeiten, Aktuelles und Informationen

Auf den folgenden Unterseiten lohnt es sich, zu stöbern. Es werden Informationen, Neuigkeiten zu und über "KÖNNEN kennen", Checklisten, Fragebögen, Übersichten sowie Tipps und Tricks rund um die Themen Hochbegabung, IQ-Test und Schulprobleme bereitgestellt. Diese Seiten werden regelmäßig bearbeitet, so dass alle Ratsuchenden und Interessierten immer auf dem neuesten Stand sind. 

 

Falls Sie ein bestimmtes Thema vermissen oder zusammengestellte Informationen wünschen, würde ich mich sehr über eine Rückmeldung freuen. Denn nur so kann ich all Ihre Fragen beantworten und gleichzeitig diese "Datenbank" ausbauen.

Neuer Rechtschreibtest für das fünfte bis sechste Schuljahr erschienen (DERET 5-6+)

Der neue, aktualisierte "Deutschen Rechtschreibtest für das fünfte und sechste Schuljahr" (DERET 5-6+, Martinez Méndez, R., Schneider, M. & Hasselhorn, M., 2015) ist erschienen. Anstelle der bisher verwendeten einzelnen Wörter findet sich erstmals ein Fließtext-Diktat in dem Test, der die Rechtschreibfähigkeiten des Schülers viel genauer erfassen soll. Aufgaben des Schülers sind ein Fließtext-Diktat, ein Diktat von einzelnen Sätzen und ein Lückensatzdiktat.

NEU: IQ-Test für Erwachsene

Aufgrund der steigenden Nachfrage, bietet KÖNNEN kennen ab sofort auch IQ-Tests für die Erwachsenen unter uns an.


Ein IQ-Test für Erwachsene hat vor allem dann Sinn, wenn Sie merken, dass Sie anders sind. Sie werden oft missverstanden, haben wenig Freunde, können sich nur mit wenigen Menschen über ernsthafte Themen unterhalten oder spüren, dass Sie einfach nicht "in die Welt von heute passen".


Viele fragen sich vielleicht, warum man als Erwachsener noch einen IQ-Test machen sollte. Schließlich habe man die Schulzeit schon mehr oder weniger lange hinter sich gebracht. Und was soll so eine Zahl schon bringen? Ändern könne man sowieso nicht mehr so viel. Da ist grundsätzlich was dran... wenn alles so läuft, wie man sich das vorstellt.


Leider fallen hierbei diejenigen durchs Raster, die anders sind. Diejenigen, die nicht den einen Beruf für sich finden. Diejenigen, die immer wieder andere Berufswege einschlagen. Diejenigen, die sich immer wieder neu erfinden. Diejenigen, die sich heute für Technik interessieren, morgen für Medizin, übermorgen für etwas Handwerkliches und nächstes Jahr doch lieber noch Geisteswissenschaften studieren möchten. Diejenigen, die scheinbar niemals ankommen.


Ein IQ-Test kann hier wahre Wunder bewirken. Am Testende kommt nicht nur eine Zahl heraus, sondern eben auch die Erkenntnis, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen. Vielen ist ihr eigenes Können, sind ihre wahren Potenziale überhaupt nicht bewusst. Dieses Wissen ist aber unerlässlich für die eigene Selbstfindung.

Noch mehr Presserei

Mobile IQ-Tests für Kinder und Jugendliche


Pressemitteilung von: KÖNNEN kennen - Leistungsdiagnostik und Beratung


KÖNNEN kennen hat sich im Bereich der psychologischen Testdiagnostik auf die mobile Durchführung von Testverfahren spezialisiert. Interessierte Eltern könnten ihre Kinder zu Hause testen lassen. Das Angebot umfasst neben der Erfassung der Fähigkeiten der Kinder auch eine umfassende Beratung hinsichtlich Einschulung, Schulwahl, Schulwechsel, Lernschwierigkeiten, Hochbegabung und vieles mehr. KÖNNEN kennen bietet damit eine zukunftsorientierte Unterstützung der Eltern und fördert die individuellen Chancen der Kinder.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Sandy Welter
Mobile Leistungsdiagnostik und Beratung
Graf-von-Galen-Straße 8
50170 Kerpen
Tel.: 0163-8787493
E-Mail: kontakt@koennen-kennen.de
Web: www.koennen-kennen.de

KÖNNEN kennen ist ein junges Unternehmen mit Sitz in Kerpen, dass IQ-Tests für Kinder und Jugendliche anbietet. Die Durchführung der psychologisch anerkannten Testverfahren erfolgt bei den Kindern / Eltern zu Hause. Damit sparen sich Eltern nicht nur Geld, sondern auch Zeit und organisatorischen Aufwand. In einer anschließenden Beratung werden Fördermöglichkeiten entsprechend der individuellen Bedürfnisse des Kindes angeboten, Fragen rund um das Thema Schule und Erziehung beantwortet und Lernkurse vorgestellt. Zudem stellt KÖNNEN kennen auf seiner Internetpräsenz regelmäßig zahlreiche und aktuelle Informationen zu Themen wie Hochbegabung, Lernschwierigkeiten und Teilleistungsschwächen bereit.

gib Lernschwierigkeiten keine chance: Lerntechniken

Von Lerntechniken hört und liest man immer wieder. Menschen können mit einfachen Tricks erstaunliche Merkleistungen erreichen. Einige der bekanntesten Techniken habe ich hier zusammengestellt. Viel Spaß beim Ausprobieren:

Download
Lerntechniken - die Krux mit dem Merken
Checkliste Lern- und Merktechniken
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Lernblockaden: Wenn gar nichts mehr geht

Lernblockaden

Manchmal kommt es einen so vor, als säße ein Elefant auf der Leitung. Man lernt und lernt und lernt und es bleibt einfach nichts im Kopf hängen. Als Ursache hierfür wurden verschiedene Lernhemmungen identifiziert, die hier kurz beschrieben werden:

 

Rückwirkende Hemmung

Werden mehrere Lerneinheiten pro Tag ununterbrochen wiederholt, verdrängt der zuletzt gelernte Inhalt den ersten teilweise. Der erste Lernstoff kann nicht nachwirken. Dadurch wird der Übergang der Informationen ins Langzeitgedächtnis behindert.

 

Folgehemmung

Werden mehrere Lerneinheiten pro Tag gelernt, erschwert die erste Lektion das Behalten der zweiten.

 

Ähnlichkeits- bzw. Gedächtnishemmung

Je ähnlicher sich der Inhalt zwei aufeinanderfolgender Lerneinheiten ist, desto mehr überlappen sie sich und desto eher können sie den Lernerfolg verhindern. Aufgrund dieser inhaltlichen Nähe kann es bei der Einordnung der Informationen im Langzeitgedächtnis  zu Verwechslungen kommen.


Erinnerungs- bzw. Wiedergabehemmung

Werden kurz vor der Wiedergabe der alten (bereits gelernten) Informationen noch einmal neue Lernprozesse in Gang gesetzt, indem neue Lerninhalte bearbeitet werden, hemmen die neuen Informationen den Abruf der alten Informationen.

 

Affektive Hemmung

Emotionen spielen beim Lernen eine große Rolle. So können beispielsweise Angst, Zorn, Schmerz oder Euphorie den Lerneffekt beeinträchtigen.

 

Assoziative Hemmung

Einmal falsch gelernte Inhalte erschweren das Lernen der richtigen Informationen.

Umgang mit temporären Lernblockaden und -schwierigkeiten

Schwierigkeiten, sich den Lerninhalt einzuprägen, kennt jeder. Als eine Ursache werden die oben genannten Lernhemmungen angesehen. In solchen Situationen bringt es meist wenig, sich weiter mit den Lerneinheiten zu quälen. Stattdessen könnten folgende Tipps die Blockade lösen:

  • kurzes Unterbrechen des Lernens
  • Bewegung, Körper strecken
  • Übungen am Arbeitsplatz
    • Überkreuz-Grundübung: Gehen am Platz - Arme und Beine sollten gegenseitig bewegt werden
    • Liegende Acht: Vor allem bei Lese- und Schreibproblemen könnte die liegende Acht helfen. Dazu werden beide Arme parallel nach vorn ausgestreckt. Mit den Händen, die eng nebeneinander gehalten werden, wird eine liegende Acht in die Luft geschrieben. Die Augen folgen den Fingerspitzen.

Lerntipps: Mit diesen Tipps und Tricks geht lernen einfacher

Lerntipps

Lernen funktioniert auf Dauer nicht von jetzt auf gleich, sondern ist ein zum Teil langer Prozess. Je schwieriger der Lerninhalt wird, desto langwieriger kann der Lernvorgang werden. Folgende Tipps können beim Lernen helfen:

 

Arbeitsplatz

Der Arbeitsplatz sollte hell, ruhig und aufgeräumt sein. Störquellen jeglicher Art, vor allem akustische Störquellen (z. B.: Musik) sollten vermieden werden.

 

Thematisch unterschiedliche Lerneinheiten

Für eine bessere Konzentration und Aufmerksamkeit sollten sich die Lerninhalte inhaltlich abwechseln, dass heißt keine verwandtschaftliche Beziehung aufweisen. Wird etwa für das Fach Mathematik gelernt, ist als zweite Lerneinheit eine Fremdsprache geeigneter als beispielsweise Physik.


Lernen mit allen Sinnen

Das Benutzen mehrerer Sinne - Hören, Sehen, Handeln, Sprechen - hat sich als sehr lerneffektiv herausgestellt (z. B.: farbiges Markieren wichtiger Stellen im Text, Stichwortzettel schreiben, Vortrag halten, laut Vorlesen, laut Denken, Übersichten gestalten).

 

Regelmäßige Pausen

 

Wiederholungen

Es gibt drei Methoden des Wiederholens von Lerninhalten. Beim aktiven Rezitieren werden die gelernten Inhalte wiedererkannt und können besser reproduziert werden. Anstatt einer passiven Informationsaufnahme führt das Rezitieren zur aktiven Aufmerksamkeit und fördert den Lernprozess. Die zweite Methode ist das Überlernen. Grundsätzlich genügt es, wenn nur solange gelernt wird, bis der Lerninhalt gerade so beherrscht wird. Beim Überlernen werden darüber hinaus weitere 5, 10 oder sogar 20 Wiederholungen des gleichen Lerninhaltes durchgeführt. Die Effektivität des Überlernens konnte wissenschaftlich nicht bestätigt werden. Es konnte kein Wissensvorsprung der Überlerner festgestellt werden.



Viel effektiver ist das Wiederholungslernen. Um Informationen dauerhaft im Gedächtnis zu verankern, sind Wiederholungen unumgänglich. Bereits Hermann Ebbinghaus (1850-1909) konnte anhand seiner Vergessenskurve zeigen, dass das meiste Gelernte bereits nach einem Tag wieder vergessen wird.





Aufgrund des schnellen Vergessens sind regelmäßige Wiederholungen unumgänglich. Die dafür benötigte Zeit nimmt dabei von Wiederholung zu Wiederholung ab, während sich der Lerninhalt immer fester im Gedächtnis verankert.

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Lerntyp: Auf welche Art kann mein Kind am besten lernen?

Lerntypen

Jeder Mensch lernt anders. Die einen prägen sich Informationen durch bloßes Zuhören ein, die anderen lernen besser, wenn sie mitschreiben oder malen und wieder andere können sich Dinge besser merken, wenn sie mit anderen darüber sprechen oder damit experimentieren. Eine entscheidende Rolle spielt hier der jeweils vevorzugte Wahrnehmungskanal. Das menschliche Gehirn kann Informationen über den visuellen, auditiven, kommunikativen und / oder motorischen Kanal verarbeiten.

 

Warum ist die Bestimmung des Lerntyps wichtig?

Damit Kinder schnell und effektiv Informationen erfassen und abspeichern können, sollte die Lernmethode auf den jeweiligen Lerntyp abgestimmt werden.

 

Wie können die einzelnen Lerntypen am besten gefördert werden?

Der visuelle Lerntyp lernt über Sehen und Beobachten. Ihm sollten Informationen visualisiert dargeboten werden. Am Besten eignen sich hierfür Erstellen von Mindmaps, selbst gemalte Bilder, Verwenden farbiger Stifte und Marker, Flipcharts, Grafiken, Fotos, Videos, Filme oder Fernsehbeiträge. Als Lernhilfen bieten sich Bücher, Skizzen, Bilder, Lernkarteien, Internet und Lernposter an.

 

Der auditive Lerntyp lernt über das Gehör. Informationen sollten ihm über die Ohren angeboten werden. Dafür eignen sich zum Beispiel besprochene CDs, MP3s, Dokumentationen im Radio und das Vorlesen der Lerninhalte, Vorträge, Hörbücher und Musik.


Der kommunikative Lerntyp lernt am Besten über den Austausch mit anderen. Die Informationen sollten ihm in Form eines gemeinsamen Gesprächs vermittelt werden. Für diesen Lerntyp sind Diskussionen, Gesprächskreise, Widersprüche, Anregen zum Nachdenken und Sprechen über die Themen, Gruppengesprächen, Rollenspiele und das gemeinsame Lernen mit anderen Kindern förderlich.

 

Der motorische Lerntyp lernt durch und mit Bewegung. Er experimentiert gern, um die Dinge besser nachvollziehen zu können. Dadurch ist er am Lernprozess direkt beteiligt und sammelt seine Informationen und Erfahrungen beim aktiven Tun. Zum Beispiel sind das Nachbauen von Dingen, Ausrechnen und Nachlegen von Rechenaufgaben mit verschiedenen Materialien oder das Ablaufen von Längen förderlich für diesen Lerntyp.

Download
Welchen Lerntyp bevorzugt mein Kind?
Checkliste: Bestimmung des Lerntyps nach Uta Reimann-Höhn
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Pressemeldung - Unternehmensinformation

Hochbegabung, Leistungsfähigkeiten und Intelligenz erkennen und fördern durch Beratung

 

Intelligenztests, Hochbegabtentests für Kinder und Jugendliche bei Ihnen zu Hause

 

KÖNNEN kennen bietet die Durchführung von Intelligenztests und Hochbegabtentests bei Kindern und Jugendlichen bei ihnen zu Hause an. Sie berät über Probleme, die mit Hoch- und Inselbegabungen sowie Teilleistungsschwächen wie Legasthenie, Dyskalkulie, AD(H)S oder Verhaltensauffälligkeiten einhergehen und informiert über geeignete Forder- und Fördermaßnahmen.

 
Weitere Infos zur Pressemeldung:
http://www.koennen-kennen.de


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

KÖNNEN kennen ist eine Dienstleistung, die es sich zur Aufgaben gemacht hat, Eltern die Diagnostik von Hochbegabung, Intelligenz und Leistungsfähigkeiten ihrer Kinder zu Hause zu ermöglichen. Ihre Inhaberin - Sandy Welter - beschäftigt sich seit vielen Jahren privat und beruflich mit dem Thema Diagnostik, Förderung und Beratung im Schul- und Vorschulalter.

 

Leser-/Presseanfragen:

Sandy Welter
mobile Leistungsdiagnostik & Beratung
Graf-von-Galen-Straße 8
50170 Kerpen
Tel.: 0163-8787493
E-Mail: kontakt(at)koennen-kennen.de

Wie kann ich mein hochbegabtes Kind richtig fördern?

Für viele Eltern ist die Frage nach einer angemessenen Förderung ihres Kindes von zentraler Bedeutung. Das Angebot von Fördermaßnahmen ist mittlerweile riesig geworden. Bei der Auswahl der geeigneten Maßnahme sind besonders deren Ziel sowie die jeweiligen Umsetzungsmöglichkeiten zu berücksichtigen.

 

Förderung im Kindergarten

Es herrscht allgemeine Einigkeit darüber, dass Kinder mit einer Hochbegabung bereits im Kindergarten gefördert werden sollten. Dazu ist die Schaffung eines Klimas empfehlenswert, das anregend auf das Kind wirkt. Darunter ist beispielsweise das Anbeiten von Lernspielen, die Erlaubnis, dass das Kind sich mit Zahlen und Buchstaben beschäftigen darf oder die Übertragung kleinerer Aufgaben an die Kinder zu verstehen.

 

Schulische Förderung

Im schulischen Bereich lassen sich das beschleunigte Lernen (Akzeleration) und vertieften Lernen (Enrichment) unterscheiden:


Akzeleration

Maßnahmen der Akzeleration ermöglichen das schnellere Bearbeitung des Lernstoffes. Oft ist damit das schnellere Durchlaufen der Schule verbunden.

 

Mögliche Maßnahmen sind:

  • vorzeitige Einschulung
  • Überspringen von Schulklassen
  • Teilnahme am Unterricht höherer Klassen in einzelnen Fächern

Enrichment

Enrichment heißt, dass bestimmte Themen oder Fächer über den im reglären Lehrplan vorgesehenen Lernstoff hinaus vertieft oder breiter bearbeitet werden können.

 

Mögliche Maßnahmen sind:

  • Bearbeitung weiterführender Aufgabenstellungen im regulären Klassenverband
  • Teilnahme an speziellen Arbeitsgemeinschaften oder Wettbewerben
  • innere Differenzierung: Schüler/innen bearbeiten in Abhängigkeit ihres Leistungsniveaus unterschiedliche Aufgaben (z. B.: Projektarbeit)
  • Pullout-Programme: gemeinsames Unterrichten von (hoch-)begabten Schüler/innen in speziellen Kursen außerhalb des regulären Klassenverbandes
  • Deutsche Schülerakademie

Außerschulische Förderung

Nicht nur in der Schule gibt es Möglichkeiten, hochbegabte Kinder zu fordern und zu fördern. Auch der (Familien-)Alltag bietet zahlreiche Möglichkeiten:

  • Spiele für 2-3 Jähre ältere Kinder anbieten
  • Interessen anregen: Besuch von Museen, Planetarien, Konzerte, Theater, ... (je nach Interessen des Kindes)
  • (Wissens-)Bücher
  • Feriencamps
  • Jugendwettbewerbe

Literaturempfehlungen

Ist mein Kind hochbegabt?

Was bedeutet Hochbegabung?

Eine einheitliche Definition von Hochbegabung gibt es derzeit nicht. Ein Grund dafür ist der, dass in der Begabungsforschung unterschiedliche Hochbegabungskonzepte existieren. Es wird einerseits angenommen, dass eine hohe Intelligenz und zum Teil weitere Persönlichkeitsmerkmale maßgebend für das Vorliegen einer intellektuellen Hochbegabung sind. Die bedeutet, dass unter Hochbegabung das Potenzial für außergewöhnliche Leistungen zu verstehen ist. Andererseits wird vermehrt angenommen, dass Hochbegabung das Resultat eines günstigen Zusammenspiels von Begabung, Leistung und Motivation ist. Dies zeigt sich in herausragenden (Schul-)Leistungen. (Preckel, Schneider & Holling, 2010)

 

Nach einer traditionellen Definition wird unter Hochbegabung eine Fähigkeitsausprägung verstanden, die mindestens zwei Standardabweichungen über dem Mittelwert von 100 IQ-Punkten in einem IQ-Test liegt. Da eine Standardabweichung 15 Punkte beträgt, liegt Hochbegabung ab einem IQ-Wert von 130 vor. Lediglich etwa 2 Prozent der Bevölkerung erreichen diesen IQ bei einem IQ-Test.


Faktoren, die neben den hohen intellektuellen Fähigkeiten auf die Ausprägung einer Hochbegabung einwirken sind: Kreativität, Motivation, Begabung, Familie, Schule, Freunde, soziales und kulturelles Umfeld.


"[...] der bloße Besitz einer hohen Intelligenz [genügt] nicht, wenn nicht Kreativität und Leistungsmotivation oder Leistungswille hinzukommt." (Mönks, 1987)



"Bei der intellektuellen Begabung ist Hochbegabung als besonders hohe Ausprägung von Intelligenz, als herausragende Denk- und Problemfähigkeit anzusehen." (DGhK)



"Hochbegabt sind jene Schüler, deren potentielle intellektuelle Fähigkeiten sowohl im produktiven als auch im kritisch bewertenden Denken ein derart hohes Niveau haben, dass begründet zu vermuten ist, dass sie diejenigen sind, die in der Zukunft Probleme lösen, Innovationen einführen und die Kultur kritisch bewerten, wenn sie adäquate Bedingungen der Erziehung erhalten." (Lucido, 1964)

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