IQ-Test: Diagnostik

Fragen, die KÖNNEN kennen mit der Diagnostik abklaren kann:

Schulprobleme, Verhaltensauffälligkeiten und andere Schwierigkeiten in Schule oder Familie hängen oft mit einer Über- oder Unterforderung des Kindes zusammen. Daher ist als erster Schritt die Durchführung einer Intelligenzdiagnostik empfehlenswert. Zusätzliche Fähigkeitstests können spezifische Ursachen, wie etwa eine Lese-Rechtschreib-, Rechen- oder Konzentrationsschwäche abklären.

IQ-Test: Kinder zeigen auch bei schwierigen Aufgaben ihr ganzes Können. Sie haben meist viel Spaß an den zahlreichen Knobelaufgaben.
IQ-Test: Kinder zeigen auch bei schwierigen Aufgaben ihr ganzes Können. Sie haben meist viel Spaß an den zahlreichen Knobelaufgaben.

Intelligenztests (IQ-Test) gibt es bereits für Kinder ab zweieinhalb Jahren. Der Einsatz der Verfahren für dieses extrem junge Alter kann an dieser Stelle nicht befürwortet werden. Intelligenzwerte erreichen erst ab einem Alter von etwa sechs Jahren eine gewisse Stabilität. Die vorherige Bestimmung eines Intelligenzwertes ist nicht zuverlässig und erfordert regelmäßige, meist kostspielige Nachtestungen, bei denen die Testergebnisse teilweise stark schwanken können. Um diese Problematik zu umgehen, wird für Kinder zwischen 3 bis 6 Jahren ein kognitiver Entwicklungstest angeboten. Dieser ermittelt zwar keinen Intelligenzquotienten, bildet aber den aktuellen Entwicklungsstand der verschiedenen kognitiven Fähigkeiten des Kindes ab und kann gegebenefalls auch eine Hochbegabung aufzeigen. Dies hat den Vorteil, dass das Kind nicht schon in sehr jungem Alter mit einer Zahl aus einem IQ-Test abgestempelt wird. Zudem zeigen die Testergebnisse des Entwicklungstests deutlich, in welchen Bereichen das Kind entwicklungsverzögert oder im Vergleich zu Gleichaltrigen bereits weiter entwickelt ist. So können noch passendere und spezifischere Fördermaßnahmen ergriffen werden.

 

Für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 bis 15 Jahren wird ein IQ-Test angeboten, der verschiedene kognitiven Fähigkeiten erfasst.


Neben dem Entwicklungs- und IQ-Test beinhaltet das Repertoire von KÖNNEN kennen weitere Testverfahren, die vor allem schulische Fähigkeiten, wie Lesen, Schreiben, Rechnen und Konzentration erfassen.